VIERJÄHRIGE FORTBILDUNG IN SYSTEMISCHER THERAPIE

Das Institut für Systemische Therapie Thessaloniki, Mitglied der Traininginstituts-Kammer der Europäischen Gesellschaft für Familientherapie (EFTA-TIC), bietet ein vierjähriges Fortbildungsprogramm in systemischer Therapie in Zusammenarbeit mit dem Psychiater-Psychotherapeuten Achilleas Prokopiou an. Herr Prokopiou hat durch seine zwanzigjährige Erfahrung als Lehrtrainer das systemische Psychodrama entwickelt, das in der Therapie von Individuen, Paaren, Familien und Netzwerken angewandt wird.

Diese vierjährige Fortbildung wurde nach den Fortbildungsrichtlinien für Familien- und systemische Therapeuten der Europäischen Gesellschaft für Familientherapie (EFTA) entwickelt und wird das volle Programm der systemischen Paartherpiefortbildung  unseres Instituts umfassen.


Besonderer Wert wird auf die Selbsterfahrung des Therapeuten, auf seine Vertrautheit mit menschlicher Kommunikation und auf die klinische Anwendung gelegt. Deshalb spielen Selbsterfahrungsübungen, Rollenspiele, Supervision von Fällen der Teilnehmer und live Sitzungen eine zentrale Rolle im Fortbildungsprogramm.
In einer sicheren Umgebung sollen die Kompetenzen der Teilnehmer hervortreten, ihre therapeutischen Fähigkeiten kultiviert und in ihrer therapeutischen Rolle ermutigt werden.

Das Fortbildungsprogramm dauert vier Jahre (insgesamt 800 Stunden). Es umfasst 10 Wochenenden jährlich und die Teilnahme an einer Psychotherapie-Gruppe in zweiwöchentlichem Abstand. Die Gruppe wird von der Psychologin Frau Elli Manatou geleitet.

Fortbildungsstunden, die die Teilnehmer in anderen anerkannten Instituten belegt haben oder belegen, sowie Therapiestunden bei anderen anerkannten Therapeuten werden mitberücksichtigt.

Inhalt des Fortbildungsprogramms
Theoretische und praktische Themen
Grundkonzepte und Entwicklung der systemischen Theorie
Familientherapieschulen (Videos, Simulationen) mit Nachdruck auf Erlebnis- und narrative Ansätze.
Lebenszyklus und Entwicklungsstadien einer Familie.
Kulturelle Unterschiede in der Familienorganisation.
Veränderungsmodelle und psychologische Ansätze.
Paartherapie.
Systemisches Psychodrama.
Gestaltung der therapeutischen Beziehung und des Prozesses.
Therapeutische Methoden von anderen Psychotherapieschulen, die mit dem systemischen Ansatz vereinbar sind.
Anwendung in verschiedenen psychopathologischen Fällen.
Anwendung in Selbsterfahrungsgruppen.
Anwendung im schulischen Kontext.
Anwendung in der Forschung.
Ethische Themen.
Literatur.

Persönliche Entwicklung der Teilnehmer
Genogramm der Teilnehmer.
Selbstreflexion durch Selbsterfahrungsübungen und Gruppensupervision.
Gruppentherapie.

Klinische Erfahrung
Teilnahme in Therapeuten-Gruppen.
Teilnahme als Ko-Therapeut.
Einzel- und Gruppensupervision.

In bestimmten Themen werden  Gast-Dozenten eingeladen.

Absolventen des Fortbildungsprogramms werden die Möglichkeit haben, in der Systemischen Gesellschaft von Nordgriechenland (SANG) und in der Europäischen Gesellschaft für Familientherapie (EFTA) aufgenommen zu werden, sofern sie auch die übrigen Kriterien dieser Gesellschaften erfüllen.

Voraussetzungen für die Teilnahme
Die Fortbildung wendet sich an Psychologen, Psychiater, Sozialarbeiter, psychiatrische Krankenschwestern, Berater im psychosozialen Bereich und an Studenten dieser Berufe, sowie an Laien, die ein Interesse an persönlicher Entwicklung und menschlicher Kommunikation haben.

Für weitere Informationen und zur Anmeldung nehmen Sie, bitte, Kontakt mit Frau Ioannidou (6944-367046) auf.


Fortbildungsleiter:
Virginia Ioannidou
Achilleas Prokopiou